Über 600 Teilnehmer werden auf dem 2. Interdisziplinären Krebskongress erwartet. Geschrieben am Montag, 29. Mai 2006 von Administrator Auf 20% mehr Anmeldungen als 2005 freuen sich die Veranstalter des 2. Interdisziplinären Krebskongresses am 19. und 20. Mai , im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin-Mitte. Auf dem diesjährigen 2. Interdisziplinären Krebskongress werden neue therapeutische Strategien in der Behandlung des Mammakarzinoms vorgestellt. Prof. Dr. Klaus-Peter Hellriegel stellte auf der Auftaktpressekonferenz 10 Sentenzen zu Fortschritten in der Behandlung vor.

1.) Moderne diagnostische Verfahren und Prognosefaktoren tragen bei zur Identifikation von Risikogruppen Früherkennung und individualisierten (maßgeschneiderten) Behandlung.
2.) Durch eine präventive medikamentöse Behandlung kann bei Risikogruppen die Häufigkeit des Auftretens von Brustkrebs gesenkt werden.
3.) Weniger radikale Operationsverfahren stellen einen geringeren Eingriff in die physische und psychische Integrität der Betroffenen dar. Ein erster Schritt in diese Richtung ist die zunehmende Verbreitung der brusterhaltenden Operation. Der zweite Schritt ist der Verzicht auf eine operative Ausräumung der Lymphknoten in der Achselhöhle bei bestimmten Patientinnen.
4.) Die Mehrzahl der Brustkrebskranken kann durch eine angemessene Behandlung geheilt werden.
5.) Einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Heilungschance stellen die möglichst früh-zeitige Erkennung des Brustkrebses (durch entsprechende Aufklärung in den Medien und so-genannte Früherkennungsprogramme) und die Fortschritte in der sogenannten adjuvanten Therapie dar.
6.) Über 70% der Patientinnen haben einen positiven Hormon-Rezeptor-Status. D.h. der Brust-krebs dieser Frauen ist hormonsensibel und eignet sich für eine antihormonelle Behandlung. Mit den sogenannten Aromatasehemmern (Anastrozol, Letrozol, Exemestan) stehen heute neben dem bewährten Antiöstrogen Tamoxifen neue Substanzen zur Verfügung, die upfront, sequentiell oder in der sogenannten erweiterten adjuvanten Therapie eingesetzt werden können.
7.) Bei Frauen mit einem negativen Hormon-Rezeptor-Status und/oder anderen Risikofaktoren kommen hochwirksame Substanzen, Sequenz- und Kombinationstherapien, u.a. bei Her-2/neu-überexprimierenden Tumoren der monoklonale Antikörper Trastuzumab, zur Anwendung.
8.) Die Diagnose Brustkrebs und die angewandten Therapieverfahren stellen für die Betroffenen eine starke psychische Belastung dar, die sich in mentaler Erschöpfung und Verminderung der Alltagsmotivation bis hin zur Depressivität äußert. Diese Symptome sind zu beachten und be-dürfen geeigneter Gegenmaßnahmen.
9.) Bei Frauen mit Tochtergeschwülsten (Metastasen) ist die antihormonelle Behandlung die Therapie der Wahl. Bei Hormon-Rezeptor-negativen Patientinnen sind heute wirksamere und nebenwirkungsärmere Zytostatika verfügbar.
Therapieziele sind die Linderung der Beschwerden und die Eindämmung des Metastasenwachs-tums mit dem Ziel, die Lebensqualität zu bewahren oder zu verbessern.
10.) Durch eine geeignete Begleitmedikation können die Schmerzen der Betroffenen behoben, unausweichliche Nebenwirkungen bestimmter Medikamente zum Teil ganz aufgehoben, zu-mindest aber erheblich reduziert werden.
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Mit freundlichen Grüßen

Andreas Geil

RRC Congress GmbH

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