Startseite » Info-Center » Unternehmensführung » Nachfolge » Bankgespräch »

pix02

Bankgespräch und Businessplan

Jeder Unternehmer sollte die Entwicklung seines Betriebes vorausschauend planen. Dies gilt für den Gründer eines neuen Betriebes ebenso wie für den Nachfolger. Werden Sie sich also darüber klar, was Sie mit Ihrem künftigen Unternehmen vorhaben. Was soll Bestand haben, was soll geändert werden? Welche, gegebenenfalls neuen oder veränderten, Unternehmensziele verfolgen Sie? Formulieren Sie dies schriftlich in einem Businessplan. Dieses Unternehmenskonzept ist auch die Grundlage für das Bankengespräch und die Beantragung von Krediten besonders aus öffentlichen Förderprogrammen.

 

Das Unternehmenskonzept sollte u. a. folgende Inhalte haben:

  • Beschreibung des Unternehmens, der Produkte oder Dienstleistungen
  • Marktchancen des Unternehmens
  • Konkurrenz- bzw. Wettbewerbssituation
  • Zukunftsaussichten
  • Finanzplan mit Investitions- und Kapitalbedarfsplanung
  • Angaben zu beruflichen und fachlichen Qualifikationen des Existenzgründers

Bereiten Sie sich auf das Bankengespräch gut vor. Treten Sie als künftiger Unternehmer auf und nicht als "Bittsteller". Informieren Sie Ihre Gesprächspartner über Ihre berufliche und fachliche Qualifikation mit Lebenslauf und Zeugnissen, und legen Sie den Businessplan vor. Aus dem darin enthaltenen Finanzplan sollte hervorgehen, welche Investitionen der Existenzgründer plant, wie hoch der Finanzbedarf ist, wie viel Eigenkapital vorhanden ist, wie viel Fremdkapital notwendig ist und wie dieses finanziert werden soll. Denken Sie daran, dass Ihre Hausbank auch daran interessiert ist, ihre eigenen Kredite "zu verkaufen" und nicht unbedingt von sich aus eine Finanzierung mit öffentlichen Fördermitteln vorschlägt. Vergleichen Sie die Förderprogramme mit den Konditionen der Hausbankkredite.

Unternehmensberater sowie die Firmenberater der Industrie- und Handelskammern bzw. der Handwerkskammern bieten Unterstützung bei der Erstellung eines Unternehmenskonzeptes an.

Vergessen Sie nicht, sich und Ihre Familie ausreichend abzusichern. Was ist, wenn Sie krank werden, einen Unfall haben oder erwerbsunfähig werden und daher Ihren Verbindlichkeiten nicht mehr nachkommen können? Informieren Sie sich bei unabhängigen Versicherungsmaklern über die notwendigen Versicherungen.

 

Details zum Thema

Werbung